Erster Weltkrieg
-
Das Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek besitzt eine umfassende visuelle Dokumentation der Kriegsereignisse des Ersten Weltkriegs.
Die Vorgängerin der Österreichischen Nationalbibliothek, die k.k.-Hofbibliothek, begann schon unmittelbar nach Kriegsbeginn, Zeugnisse des Krieges zu sammeln: Plakate, Flugblätter, Postkarten, Extraausgaben, Kinderzeichnungen und Schulaufsätze, Vivatbänder, Brief- und Verschlussmarken.
Diese Bestände, sowie die Fotoalben des Kriegspressequartiers, ein umfangreicher Bildbestand zum Ersten Weltkrieg, werden sukzessive digitalisiert, katalogisiert und über Bildarchivaustria bzw. QuickSearch zugänglich gemacht.
mehr Info...
Wilhelm Burgers Südostasien-Expedition 1868-1870
-
Wilhelm Burger zählt zu den bedeutendsten österreichischen Expeditionsfotografen des 19. Jahrhunderts. Die Negative zu den erhaltenen Abzügen sind nahezu vollständig im Umfang von 840 Glasplatten in der „Sammlung Wilczek-Burger“ unter der Signaturengruppe „WB“ der österreichischen Nationalbibliothek Wien, Bildarchiv und Graphiksammlung erhalten.
Von 1868 bis 1870 nahm Wilhelm Burger als offizieller Expeditionsfotograf an der “K. K. Mission nach Ostasien ” teil. Zu seinen Aufgaben gehörte die umfangreiche Dokumentation von kunsthandwerklichen Gegenständen für die heimischen Initiatoren der Expedition ebenso die ethnografische Darstellung der japanische Gesellschaft in einer Zeit der großen politischen und sozialen Umwälzungen der Meiji-Restauration.
Ein Forscherteam der Universität Tokyo hat nun anhand des ca. 300 umfassenden Negativbestandes nachgewiesen, dass Burger nicht der alleinige Urheber dieser Expeditionsfotografien ist. Für sein zweibändiges Albenwerk "K.u.k. Expedition nach Ostasien 1868-1871" hat Burger auf seiner Reise von unterschiedlichen japanischen Fotografen Negative erworben, die er fortan unter seinem Namen vertrieb. Diese sensationellen Forschungsergebnisse werden nun erstmals in der Zeitschrift PhotoResearcher Nr. 15 der Europäischen Gesellschaft für die Geschichte der Fotografie (ESHPh) publiziert.
mehr Info...
Die Porträtminiaturen der Habsburger
-
Zur kaiserlichen Privatbibliothek und den dazugehörigen Sammlungen gehört auch eine Kollektion von fast 600 Porträtminiaturen, die sich heute im Miniaturenkabinett der Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg befindet.
Der Großteil der Bildnisse stellt Angehörige des Kaiserhauses dar, vereinzelt finden sich auch Porträts aus anderen europäischen Herrscherfamilien sowie einige allegorische Darstellungen. Die meisten der Miniaturen stammen aus dem 18. Jahrhundert, einige aus der Zeit vor dem Regierungsantritt Maria Theresias, andere, wie etwa die Serie der Kinder Kaiser Franz’ I., entstanden nach 1800. Meist stammen sie von in Wien tätigen Miniaturmalern, darunter Künstler wie Jean Étienne Liotard oder Heinrich Füger.
In Tableaus zusammengefasst erhielten diese Miniaturen später als repräsentative Familiengalerie eine neue Funktion.
mehr Info...
Kaiserin Elisabeth in Fotografien
-
Kaiserin Elisabeth (1837 – 1898) wurde vor 110 Jahren an den Gestaden des Genfersees ermordet. Ungebrochen ist ihr Mythos ewiger Schönheit und Jugend. Das liegt vor allem daran, dass sich Sisi geschickt der Medien bediente und sich als Ikone ewiger Jugend inszenierte. Die letzten Fotografien von Elisabeth entstanden zu ihrem 31. Geburtstag. Ihr Altersgesicht durfte fortan offiziell niemand sehen. Zahlreiche Fotografien der berühmten Wiener Ateliers Ludwig Angerer, Emil Rabending oder des Münchners Josef Albert wurden fortan in zahlreichen retuschierten und montierten Varianten veröffentlicht.
mehr Info...