Ein Charakteristikum der Sammlung ist die Ablage von Ständeporträts nach dem Repräsentanzsystem, also dem Bemühen, wenn eine Person mehreren Berufsgruppen zuordbar war und es von ihr mehrere Bildnisse gab, diese so aufzuteilen, dass sie in möglichst allen zutreffenden Ständen vertreten ist. Da sich diese Art der Zuordnung im Laufe des 20. Jahrhunderts im Zuge einer zunehmenden Nutzung durch die Öffentlichkeit als unpraktikabel erwies, wurde begonnen, die für den Kundendienst requirierten und zerstreuten Bildnisse einer jeweiligen Person aus den entsprechenden Ständen zu ziehen, ihr eine Personalzahl zuzuweisen und sie gesammelt und gesondert neu abzulegen. Auf diese Art und Weise wurde mit Grafiken von ca. 16.000 Personen verfahren, was im Laufe der Zeit und aufgrund der Tatsache, dass sich darunter oft sehr prominente Zeitgenossen befanden, eine „Galerie der Persönlichkeiten“ entstehen ließ.
Anzahl der dargestellten Personen: 15.886, Anzahl der Bilder: 35.098