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Vorwort

Der fotografische Nachlass Arthur Schnitzlers blieb nicht als Gesamtheit erhalten,
da es infolge der durch das nationalsozialistische Regime im April 1939 angeordneten
Beschlagnahmung zu einer Aufsplitterung kam. Der Teil des fotografischen Nachlasses,
der sich bis vor kurzem in Besitz der Nachkommen des Schriftstellers befunden hatte,
wurde vom Bildarchiv der Nationalbibliothek im Juni 2006 erworben, um dort erfasst,
erschlossen und wissenschaftlich aufgearbeitet zu werden. Er besteht zum überwiegenden
Teil aus Fotografien, auf denen Arthur Schnitzler, seine Familie, Freunde und Bekannte
sowie seine Wohnung abgebildet sind. Darüber hinaus enthält er auch sechs Fotoalben
sowie einige lose Albenseiten, einige Zeichnungen und diverses Bildmaterial.

Die Eingliederung des Bestandes erfolgte nach dem Provenienzprinzip, sodass der
Nachlass auch in Zukunft als Einheit erkennbar bleiben wird. Zudem wurde dem Bestreben
des Bildarchivs, seine Bestände einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen,
Rechnung getragen, indem die Objekte digitalisiert, auf der Internetplattform
„bildarchiv austria“ zugänglich gemacht und zusätzlich in dieser virtuellen Ausstellung
präsentiert werden.

Die Erschließung des Bestandes, die Digitalisierung der Objekte und die Internetausstellung
entstanden im Rahmen einer Abschlussarbeit für den Universitätslehrgang "Master of Science
Library and Information Studies".