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3. Kapitel Mehr Bilder
Familie



Arthur Schnitzler wuchs in einer gutbürgerlichen Familie heran. Er kam am 15. Mai 1862 in der Praterstraße 16 (damals noch Jägerzeile 16) zur Welt. Sein Vater, Johann Schnitzler (1835-1893), stammte aus dem ungarischen Groß-Kanizsa aus einer Handwerkerfamilie. Johann Schnitzler kam nach Wien, um dort Medizin zu studieren. Er promovierte 1860 und spezialisierte sich auf das Gebiet der Laryngologie, der Erkrankungen des Kehlkopfes. 1861 heiratete er die aus wohlhabenden Verhältnissen stammende Luise Markbreiter (1838-1911), die Tochter des renommierten Wiener Arztes Philipp Markbreiter und Amalie Schey, die aus einer wohlhabenden ungarisch-jüdischen Familie stammte.

Arthur Schnitzler trat erst spät in den Stand der Ehe: am 26. August 1903 heiratete er Olga Gussmann. Die beiden hatten bereits einen Sohn, Heinrich, der am 9. August 1902 zur Welt gekommen war. Das Paar bekam noch ein zweites Kind: Lili wurde am 13. September 1909 geboren.

Olga Schnitzler pflegte regelmäßig Kontakt zu ihrer Schwester Elisabeth, die mit dem Schauspieler Albert Steinrück verheiratet war und im Alter von nur 35 Jahren im Jahr 1920 verstarb.

Lili Schnitzler heiratete am 30. Juni 1927 den Offizier Arnoldo Capellini. Nur 13 Monate später, am 26. Juli 1928, beging sie Selbstmord – ein Schicksalsschlag, unter dem Arthur Schnitzler bis zu seinem Tode litt.

Arthur Schnitzlers Sohn Heinrich schlug eine künstlerische Laufbahn als Schauspieler und Regisseur ein. 1934 heiratete er die Violinistin Lilly von Strakosch-Feldringen. 1938 emigrierte das Ehepaar in die USA und kehrte 1957 nach Wien zurück.











 
 
Arthur Schnitzler mit seinen Eltern 
Olga Schnitzler mit Sohn Heinrich 
Lili Schnitzler