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20. Kapitel Mehr Bilder
Wien u. Niederösterreich
Die ersten Blätter sind der Lage Wiens gewidmet, der Schilderung des gottgesegneten Stückes Erde, auf dem sich seit den Römertagen unsere herrliche Vaterstadt erhoben hat und, allmälig anwachsend und emporblühend im Laufe von Jahrhunderten, zum Mittel- und Ausgangspunkte abendländischer Cultur für weite Gebiete, zum Centrum großartiger künstlerischer und wissenschaftlicher Entfaltung inmitten eines bewegten und eigenartigen Volkslebens geworden ist.
Konnte sich doch nur hier unter derartigen klimatischen und landschaftlichen Verhältnissen dieser Wiener Typus entwickeln, nur hier dieses Stadt- und Volksleben sich so lebensfrisch und anmuthend gestalten.“ (ÖUM, Band Wien, S. 3)

„Die wenigsten Länder der Monarchie vereinen auf so engem Raume die Mannigfaltigkeit der natürlichen Erwerbsmittel und Vielseitigkeit der Berufsarten wie Niederösterreich. Auf dem verhältnißmäßig kleinen Areale von 19.823 Quadratkilometer (360 Quadratmeilen) und unter einer Bevölkerung von rund zweieinhalb Millionen Einwohnern (1886) finden sich alle Quellen des Einkommens vertreten. Land- und Forstwirthschaft, Bergbau und Hüttenwesen, Hausgewerbe und Großindustrie, Verkehr und Handel tragen in harmonischer Ergänzung zum Wohlstande des Volkes bei.“ (ÖUM, Band „Niederösterreich“ S. 317)