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15. Kapitel Mehr Bilder
Königreich Ungarn
Nach dem Tod Ludwigs II. in der Schlacht von Mohács 1526 wird der kleinere, nicht von den Osmanen eroberte Teil Ungarns zwischen dem in Pressburg gewählten Habsburger Ferdinand I. und dem in Tokaj zum König bestimmten Johann Zápolya aufgeteilt. Ferdinand erkennt Zápolya als König von Ungarn an, sichert sich aber die Nachfolge nach dessen Tod. Zápolya vermacht seinen Besitz jedoch 1540 seinem Sohn Johann Sigismund, der bis 1570 in Siebenbürgen als Gegenkönig residiert. Nach der Niederlage der Osmanen vor Wien 1683 gelingt es den habsburgischen Truppen, diese aus weiten Teilen Ungarns und Siebenbürgens zu vertreiben.
Erste Unabhängigkeitsbestrebungen unter der Führung von Lajos Kossuth 1848/49 werden mit Hilfe Russlands niedergeschlagen. 1867 erfolgt der Ausgleich mit Ungarn. Aus dem Kaisertum Österreich wird die k. u. k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.