Home
 
 
 
 
 
 
   
3. Kapitel Mehr Bilder
Systematik der Regenten
Die Aufstellung und Systematik der Herrscherporträts erfolgte im Sinne einer traditionalistisch-eurozentristischen Sichtweise mit hierarchischer Gliederung. Dementsprechend teilen sich die Hauptgruppen in Päpste, Kaiser, Könige und weitere Regenten, die im Wesentlichen die fürstlichen Familien des Heiligen Römischen Reiches (einschließlich Oberitaliens) betreffen (Herzöge, Fürsten, Grafen, Ordensgeneräle). Innerhalb dieser sind aufgrund ihrer familiären Herkunft auch die jeweiligen Reichsoberhäupter eingereiht, die keine eigene Unterkategorie im Bestand der Kaiser bilden. Die Habsburger rangieren mit der ihnen allein zukommenden Erzherzogswürde vor den Herzögen; ihr Bestand ist unterteilt in das alte Erzhaus und in die nach dessen Aussterben im Mannesstamm begründete Dynastie der Habsburg-Lothringer. Abgesehen von den „gewählten Regenten“ (Päpste, Dogen, geistliche Fürsten) wurden nicht allein die Porträts der Herrschenden, sondern auch jene aller Angehörigen ihrer Dynastien gesammelt, weshalb für den Bestand der Regentenbildnisse auch die Bezeichnung Genealogie verwendet wird. Die Bildnisse antiker und außereuropäischer Herrscher, die prozentuell nur einen sehr geringen Anteil des Bestandes ausmachen, sind mehr oder weniger gewaltsam in diese Ordnung eingereiht. Sie finden sich kumuliert in wenigen Portfolios unter den Kaisern, Königen und Fürsten. Die Bildnisse des nicht-regierenden Adels waren ursprünglich den Ständen zugeordnet, wurden jedoch später dem Bestand der Regenten angegliedert, da sie ebenfalls nach genealogischen Prinzipien gesammelt und geordnet sind.


Päpste
Kaiser (Rom)
Kaiser (Byzanz)
Kaiser (Osmanisches Reich)
Kaiser (Russland)
Kaiser (Sonstige)
Könige (England)
Könige (Frankreich)
Könige (Spanien
Sonstige europäische Königreiche
Antike und außereuropäische Königreiche
Erzhaus Österreich
Habsburg-Lothringen
Herzöge
Fürsten
Geistliche Reichsfürsten
Markgrafen und Landgrafen
Grafen
Ordensgroßmeister
Adel