Die Porträtminiaturen der Habsburger
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Zur kaiserlichen Privatbibliothek und den dazugehörigen Sammlungen gehört auch eine Kollektion von fast 600 Porträtminiaturen, die sich heute im Miniaturenkabinett der Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg befindet.
Der Großteil der Bildnisse stellt Angehörige des Kaiserhauses dar, vereinzelt finden sich auch Porträts aus anderen europäischen Herrscherfamilien sowie einige allegorische Darstellungen. Die meisten der Miniaturen stammen aus dem 18. Jahrhundert, einige aus der Zeit vor dem Regierungsantritt Maria Theresias, andere, wie etwa die Serie der Kinder Kaiser Franz’ I., entstanden nach 1800. Meist stammen sie von in Wien tätigen Miniaturmalern, darunter Künstler wie Jean Étienne Liotard oder Heinrich Füger.
In Tableaus zusammengefasst erhielten diese Miniaturen später als repräsentative Familiengalerie eine neue Funktion.
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Photo Simonis
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Eine Rekonstruktion der erfolgreichen Ausstellung und Publikation 2010 mit begleitenden Texten jetzt auch unter Ausstellung Photo Simonis
Photo Simonis zählte über viele Jahrzehnte als professionelles und weithin bekanntes Porträtstudio zu den ersten Adressen Wiens. Fotos aus dem Hause Simonis waren fast allgegenwärtig - in Schulen und Ämtern, als Pressebilder oder in den diversen Werbeschaufenstern. So entstand in der 90jährigen Firmengeschichte (1917-2005) ein nahzu lückenloses Kompendium österreichischer Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kunst, das zugleich ein bedeutendes Kapitel in der Kulturgeschichte der Proträtfotografie des 20. Jahrhunderts in Österreich darstellt.
Das Bildarchiv erwarb 2005 dieses umfassende Fotoarchiv Simonis, das wissenschaftlich bearbeitet, digitalisiert und sukzessive der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
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Esperanto und Pazifismus
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Friedensbewegung und Esperantobewegung hatten insbesondere vor dem Ersten Weltkrieg mehrere ideologische und personelle Gemeinsamkeiten. Zahlreiche bedeutende TeilnehmerInnen der Weltfriedenskongresse – die ab 1889 jährlich stattfanden – nahmen ebenso an den Esperanto-Weltkongressen teil. Die Fotografien der Sammlung für Plansprachen zeigen einige international prominente PazifistInnen, die sich ebenso für Esperanto als internationales Kommunikationsmittel engagierten. Einer von diesen Pazifisten ist der Friedensnobelpreisträger des Jahres 1911, Alfred Hermann Fried (1864-1921), der in dem 1913 publizierten „Handbuch der Friedensbewegung“ folgendes über die starke Verbindung zwischen Pazifismus und Esperanto notierte: „Die Esperantobewegung fing zu Beginn des neuen Jahrhunderts an, in weite Kreise zu dringen und seit 1905 internationale Kongresse zu veranstalten, die ihrem ganzen Wesen nach als großartige Friedenskongresse zu bezeichnen sind.“
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50 Jahre Brasilia
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Am 21. April 1960 wurde die neue brasilianische Hauptstadt Brasilia vom damaligen Präsidenten Juscelino Kubitschek eingeweiht. Heute zählt Brasilia rund 2,5 Mio Einwohner, seit 1987 steht die Stadt auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Die vorliegende Bildauswahl aus dem Nachlass des Fotografen Joe J. Heydecker dokumentiert den Aufbau dieser Planhauptstadt und bietet Einblicke in das brasilianische Alltagsleben der Sechziger Jahre.
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Kaiser Franz I. (1768-1835) im Bildnis
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Letzter Kaiser des Hl. Römischen Reiches und als Franz I. erster Kaiser von Österreich: „Franz der Gute“ tritt in den späteren Darstellungen seiner Regierungszeit gerne in Zivil auf und kultiviert in den Familienbildern ein bürgerliches Privatleben.
Eine Auswahl aus den über 400 Porträts dieses Habsburgers, von seiner Kindheit in Florenz und als „Kaiserlehrling“ in Wien über die repräsentativen Bildnisse in Krönungs- und Ordensornat bis hin zu den historisch-anekdotischen Darstellungen rund um den Wiener Kongress und schließlich den Darstellungen zu seinem Tod.
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Kaiserin Elisabeth in Fotografien
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Kaiserin Elisabeth (1837 – 1898) wurde vor 110 Jahren an den Gestaden des Genfersees ermordet. Ungebrochen ist ihr Mythos ewiger Schönheit und Jugend. Das liegt vor allem daran, dass sich Sisi geschickt der Medien bediente und sich als Ikone ewiger Jugend inszenierte. Die letzten Fotografien von Elisabeth entstanden zu ihrem 31. Geburtstag. Ihr Altersgesicht durfte fortan offiziell niemand sehen. Zahlreiche Fotografien der berühmten Wiener Ateliers Ludwig Angerer, Emil Rabending oder des Münchners Josef Albert wurden fortan in zahlreichen retuschierten und montierten Varianten veröffentlicht.
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