150. Todestag von Johann Nestroy (1801-1862)
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Der österreichische Schriftsteller, Schauspieler, Sänger, Dramatiker und Satiriker war ein später Vertreter der Altwiener Volkskomödie. Seine Lokalpossen zeichnen sich durch den Witz der Dialoge und das Spiel mit der Sprache aus. Baute Johann Nepomuk Nestroy zunächst in seinen Stücken die Zauberkraft ein, so wurden sie zunehmends gesellschaftskritischer. Ungerechtigkeit, Dummheit, Engstirnigkeit oder Routine standen im Licht der Kritik, die auf die Unvollkommenheit der Weltordnung verwies. Darüber hinaus wirkte Johann Nestroy als Musiker, Dramaturg und Theaterdirektor.
Am 25. Mai 1862 verstarb Nestroy; er liegt heute in einem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof.
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Altösterreich
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Menschen, Länder und Völker in der Habsburgermonarchie
Um 1800 wurden die Länder des Habsburgerreiches und seine Bewohner zum
ersten Mal genau beschrieben und in großen Bildersammlungen präsentiert.
Etwa hundert Jahre später stellt die von Kronprinz Rudolf in Auftrag gegebene
Enzyklopädie »Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild«
den letzen großen Versuch dar, alle Länder und Völkerstämme der Monarchie
gleichwertig zu präsentieren.
Die Österreichische Nationalbibliothek besitzt eine überaus wertvolle
Sammlung von Originalgrafiken, Aquarellen, Handzeichnungen und Fotografien,
die den Unternehmungen zu einer bildlichen Dokumentation des österreichischen
Kaiserreiches entstammen und Eingang in die ehemalige Privatbibliothek der
Habsburger fanden.
Online Ausstellung Altösterreich
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Wilhelm Burgers Südostasien-Expedition 1868-1870
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Wilhelm Burger zählt zu den bedeutendsten österreichischen Expeditionsfotografen des 19. Jahrhunderts. Die Negative zu den erhaltenen Abzügen sind nahezu vollständig im Umfang von 840 Glasplatten in der „Sammlung Wilczek-Burger“ unter der Signaturengruppe „WB“ der österreichischen Nationalbibliothek Wien, Bildarchiv und Graphiksammlung erhalten.
Von 1868 bis 1870 nahm Wilhelm Burger als offizieller Expeditionsfotograf an der “K. K. Mission nach Ostasien ” teil. Zu seinen Aufgaben gehörte die umfangreiche Dokumentation von kunsthandwerklichen Gegenständen für die heimischen Initiatoren der Expedition ebenso die ethnografische Darstellung der japanische Gesellschaft in einer Zeit der großen politischen und sozialen Umwälzungen der Meiji-Restauration.
Ein Forscherteam der Universität Tokyo hat nun anhand des ca. 300 umfassenden Negativbestandes nachgewiesen, dass Burger nicht der alleinige Urheber dieser Expeditionsfotografien ist. Für sein zweibändiges Albenwerk "K.u.k. Expedition nach Ostasien 1868-1871" hat Burger auf seiner Reise von unterschiedlichen japanischen Fotografen Negative erworben, die er fortan unter seinem Namen vertrieb. Diese sensationellen Forschungsergebnisse werden nun erstmals in der Zeitschrift PhotoResearcher Nr. 15 der Europäischen Gesellschaft für die Geschichte der Fotografie (ESHPh) publiziert.
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Plakatarchiv Austria
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Die Plakatsammlung zählt mit mehr als 100.000 Objekten zu den größten in Österreich. Vom Fin de siècle bis in die jüngste Vergangenheit dokumentiert sie die Geschichte des österreichischen Grafikdesigns. Gleichzeitig ist das Medium Plakat ein bedeutsamer Beitrag zum nationalen, kollektiven Bildgedächtnis.
Im Bestandskatalog der Sammlung können inzwischen 45.000 Plakate recherchiert werden. Der Katalog umfasst vorwiegend die Pflichtexemplare aus Österreich ab 1900. Zusätzlich sind zahlreiche Sondersammlungen, wie Filmplakate oder das Plakatarchiv des Bundes Österreichischer Gebrauchsgraphiker, zugänglich.
Plakatarchiv Austria
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Die Porträtminiaturen der Habsburger
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Zur kaiserlichen Privatbibliothek und den dazugehörigen Sammlungen gehört auch eine Kollektion von fast 600 Porträtminiaturen, die sich heute im Miniaturenkabinett der Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg befindet.
Der Großteil der Bildnisse stellt Angehörige des Kaiserhauses dar, vereinzelt finden sich auch Porträts aus anderen europäischen Herrscherfamilien sowie einige allegorische Darstellungen. Die meisten der Miniaturen stammen aus dem 18. Jahrhundert, einige aus der Zeit vor dem Regierungsantritt Maria Theresias, andere, wie etwa die Serie der Kinder Kaiser Franz’ I., entstanden nach 1800. Meist stammen sie von in Wien tätigen Miniaturmalern, darunter Künstler wie Jean Étienne Liotard oder Heinrich Füger.
In Tableaus zusammengefasst erhielten diese Miniaturen später als repräsentative Familiengalerie eine neue Funktion.
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Kaiserin Elisabeth in Fotografien
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Kaiserin Elisabeth (1837 – 1898) wurde vor 110 Jahren an den Gestaden des Genfersees ermordet. Ungebrochen ist ihr Mythos ewiger Schönheit und Jugend. Das liegt vor allem daran, dass sich Sisi geschickt der Medien bediente und sich als Ikone ewiger Jugend inszenierte. Die letzten Fotografien von Elisabeth entstanden zu ihrem 31. Geburtstag. Ihr Altersgesicht durfte fortan offiziell niemand sehen. Zahlreiche Fotografien der berühmten Wiener Ateliers Ludwig Angerer, Emil Rabending oder des Münchners Josef Albert wurden fortan in zahlreichen retuschierten und montierten Varianten veröffentlicht.
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