Bildarchiv Austria. Die Bildplattform der Österreichischen Nationalbibliothek

Karl Lueger (1844-1910)

1874-96 Rechtsanwalt in Wien, 1875/76 und 1878-1910 Mitglied des Wiener Gemeinderats, ab 1885 Abgeordneter zum Reichsrat, ab 1890 Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag, 1895 und 1896/97 Vizebürgermeister, 1897-1910 Bürgermeister von Wien. Kam vom Liberalismus, schloss sich im Gemeinderat den Demokraten an, bis er Gründer der Christlichsozialen Partei wurde. Von dieser Massenpartei getragen, bekämpfte er den Liberalismus, dessen Presse ihn stark anfeindete. In der Auseinandersetzung mit seinen politischen Gegnern bediente er sich häufig des Antisemitismus, den er als Mittel zum Zweck betrachtete. Sein Einsatz galt besonders dem gewerblichen Mittelstand. Nach seiner Wahl zum Bürgermeister bekämpfte er die Sozialdemokraten, aber auch die radikalen deutschnationalen Strömungen.

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Kaiser Franz I. (1768-1835) im Bildnis

Letzter Kaiser des Hl. Römischen Reiches und als Franz I. erster Kaiser von Österreich: „Franz der Gute“ tritt in den späteren Darstellungen seiner Regierungszeit gerne in Zivil auf und kultiviert in den Familienbildern ein bürgerliches Privatleben. Eine Auswahl aus den über 400 Porträts dieses Habsburgers, von seiner Kindheit in Florenz und als „Kaiserlehrling“ in Wien über die repräsentativen Bildnisse in Krönungs- und Ordensornat bis hin zu den historisch-anekdotischen Darstellungen rund um den Wiener Kongress und schließlich den Darstellungen zu seinem Tod.

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Kaiserin Elisabeth in Fotografien

Kaiserin Elisabeth (1837 – 1898) wurde vor 110 Jahren an den Gestaden des Genfersees ermordet. Ungebrochen ist ihr Mythos ewiger Schönheit und Jugend. Das liegt vor allem daran, dass sich Sisi geschickt der Medien bediente und sich als Ikone ewiger Jugend inszenierte. Die letzten Fotografien von Elisabeth entstanden zu ihrem 31. Geburtstag. Ihr Altersgesicht durfte fortan offiziell niemand sehen. Zahlreiche Fotografien der berühmten Wiener Ateliers Ludwig Angerer, Emil Rabending oder des Münchners Josef Albert wurden fortan in zahlreichen retuschierten und montierten Varianten veröffentlicht.

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Elfriede Mejchar

Aus dem umfassenden Œuvre von Elfriede Mejchar verfügt das Bildarchiv über 340 Vintage Prints aus dem Zyklus „Künstler bei der Arbeit. 1954-1961“. Elfriede Mejchar, geboren 1924 in Wien, absolvierte die Fotografenlehre in Deutschland. Von 1952 bis 1984 war sie hauptberuflich als Fotografin für das Österreichische Bundesdenkmalamt tätig. Daneben entwickelte sie als künstlerische Fotografin ihre eigenen Serien und Arbeiten. Seit 1984 ist sie freischaffende Fotokünstlerin. Vom 27.2.-24.5.2010 findet im Landesmuseum Niederösterreich in St.Pölten die Ausstellung „Elfriede Mejchar – in Bildern leben“ statt, die einen umfassenden Überblick über ihr gesamtes Schaffen gibt.

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last update 22.01.2009